| Was ist eigentlich ein "Problemhund"?
Die Definition von "Problemhund" ist gar nicht so klar und
eindeutig. Nicht jeder Hund, mit dem der Mensch ein Problem
hat, ist ein Problemhund. Oft handelt es sich bei störendem
Verhalten des Hundes um normales, arttypisches Verhalten, das
in unserem menschlichen Umfeld unerwünscht ist.
Im Gegensatz dazu handelt es sich bei ernsthaften
Verhaltensstörungen, um ein krankhaftes Abweichen vom
Normalverhalten, unter dem das Tier selbst leidet.
Es gilt, gemeinsam den Ursachen auf den Grund zu gehen und
aufzuzeigen, was Sie wissen müssen und ändern können, um zu
einem entspannten Miteinander zu gelangen.
Hier ist vor allem der Mensch selbst gefordert, zu lernen,
um in Zukunft Missverständnisse zu verhindern, die beim Hund
zu Problemverhalten / Verhaltensstörungen führen können, wie
bspw.:
• Trennungsangst
• Unsauberkeit
• Zerstörungswut
• Aggression gegen Mensch und/oder Hund
• Ängste und Phobien
• Autoaggression
• Übersteigertes Bellverhalten
• an der Leine zerren
• Jogger, Radfahrer jagen
• sich nicht mit Kindern vertragen
• vieles mehr.
Missverständnisse in der Kommunikation, Fehlverknüpfungen,
Versäumnisse oder negative Erlebnisse in der Prägungsphase,
Unsicherheit und Überforderung sind häufig die Ursache für
Verhaltensauffälligkeiten. Die Gründe sind sehr vielfältig und
müssen in jedem Fall individuell betrachtet werden.
Deshalb liegt mein Schwerpunkt im Einzelunterricht, auf der
individuellen Beratung von Hund und Mensch. Und zwar dort, wo
Sie mit Ihrem Hund leben: in Ihrer heimischen Umgebung. Unter
Berücksichtigung der natürlichen Veranlagung des Hundes,
rasse- und charakterspezifischer Eigenschaften, lassen sich
mit Hilfe der Tierpsychologie viele „Probleme“ verbessern oder
ganz therapieren.
Im Bedarfsfall beziehe ich in meine Arbeit Tierärzte und
Tierhomöopathen mit ein.
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